INTERNATIONAL LIGHT ART AWARD 2017

Datum: 
Freitag, 21 April, 2017
ZENTRUM FÜR INTERNATIONALE LICHTKUNST

NEUE AUSSTELLUNG AB 22. APRIL 2017

2017 organisiert das Zentrum für Internationale Lichtkunst zusammen mit seinem Partner, der innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft, die zweite Edition des International Light Art Award.

Ziel des INTERNATIONAL LIGHT ART AWARD, einer Initiative des Zentrums für Internationale Lichtkunst Unna und innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft, ist es, Werke aufstrebender KünstlerInnen zu zeigen, die die Lichtkunst innovativ und kreativ weiterentwickeln. Mit diesem Award und der begleitenden Ausstellung in Unna möchten wir, das Zentrum für Internationale Lichtkunst, einer zukünftigen Generation von LichtkünstlerInnen eine Plattform bieten. Neue Technologien, Energienutzung und Nachhaltigkeit werden in diesem zweijährigen Wettbewerb eine wichtige Rolle spielen.

Die zweite Edition wurde als offener Wettbewerb konzipiert, an dem fast 300 Bewerber aus über 40 Ländern teilnahmen. Die Jury, unter Vorsitz des Lichtkünstlers Keith Sonnier, setzt sich zusammen aus Jurgen Bey, Martin Hesselmeier, Andreas Muxel, Gregor Jansen, Christina Kubisch und Pedro Cabrita Reis.

Die drei Finalisten präsentieren ihre, für den Award entworfenen, Arbeiten in den Tonnengewölben des Museums.
Tilman Küntzels (DE) „Audiovisuelle Rauminszenierung mit Lüster“ zeigt einen Kronleuchter, der, wie von der Decke gefallen, im Raum liegt, einer Theaterszene gleich. Das Licht seiner 40 flackernden Glühbirnen generiert sich selbständig durch Fehlschaltungen.

Die Künstlergruppe Vroegop / Schoonveld (NL) zeigt mit der Arbeit „Echo, turning the light around“ 200 rotierende, schwarz-weiß karierte Lampen, die ein Unendlichkeitszeichen bilden. Die Besucher begehen die Skulptur und sind in einem Spiel aus Licht, Bewegung und Rhythmus gefangen. „Turning the light around“ beschreibt eine taoistische Meditationstechnik, die sich mit der Verbindung von Innen und Außen beschäftigt.

Satoru Tamura (J) konzipiert einen übergroßen elektrischen Schalter, in dem Messingstangen Funken erzeugen. Dieser „Point of Contact for Unna“ bringt eine Säule aus Glühlampen zum Leuchten. Tamura geht es um pure, selbstreflexive Werke ohne weiterführende Bedeutung. Licht betrachtet er somit nicht als Technologie, sondern als Phänomen.